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Online Poker in Österreich – Die besten Pokeranbieter im Test

OnlinePokerÖsterreich

Der deutschsprachige Raum gilt weltweit als einer der wichtigsten Online Poker Märkte. Zahlreiche Deutsche, Österreicher und Schweizer gehen trotz der Tatsache, dass in keinem der Länder ein regulierter Markt existiert, regelmäßig über Geräte wie PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets ihrem Lieblingshobby nach. Wir blicken heute auf den Status von Online Poker in der Alpenrepublik Österreich.

In Österreich gilt der Pokermarkt, genauso wie in Deutschland, als nicht reguliert und offiziell dürfen nur staatlich lizenzierte Casinos Live Poker um Echtgeld anbieten. Online dürfen Österreicher eigentlich nur über das Portal win2day.at pokern. Doch die Realität sieht anders aus. Seit 1993 gibt es zum Beispiel die privaten Concord Card Casinos (CCC) von Peter Zanoni. Zudem haben die österreichischen Pokerspieler eine riesige Auswahl aus internationalen Online Pokerräumen.

Bei welchen Online Poker Anbietern kann man von Österreich aus spielen?

Grundsätzlich kann man sagen, dass man, wenn auch in einer Art Grauzone, von Österreich aus, bei allen großen Online Pokerräumen spielen kann. Am besten sollten die österreichischen Spieler sich für einen Anbieter entscheiden, der mit einer EU-Lizenz arbeitet.

Zu den großen und vertrauenswürdigen Online Pokeranbietern, die von Österreich aus genutzt werden gehört auch der Pokeranbieter Testsieger 888 Poker.

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Ist Online Poker in Österreich legal oder illegal?

Seit es die CCCs gibt, stolpert Österreich bezüglich Poker von einem Fettnäpfchen zum nächsten. Alle Versuche, das Kartenspiel – live und online – in geordnete Bahnen zu lenken, schlugen bisher fehl. Offiziell gibt es das Gesetz des Bundesministeriums für Finanzen, welches besagt, dass ausländische oder illegale Glücksspiele in Österreich nicht angeboten werden dürfen. Zudem dürfen Österreicher vom Inland aus nicht an ausländischen Glücksspielen teilnehmen. Auch nicht auf dem elektronischen Weg.

Doch auf der anderen Seite steht die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes. Wie auch in Deutschland hat die EU das österreichische Glücksspielmonopol für europarechtswidrig befunden. Eine Beschränkung von Glücksspiel-Lizenzen auf inländische Betreiber zur Verhinderung von Straftaten sei unverhältnismäßig. Zudem liege eine Verletzung der Niederlassungsfreiheit und der Dienstleistungsfreiheit vor, da die Vergabe der Konzessionen nicht ausgeschrieben worden war.

Online Poker Anbieter bieten in Österreich Spiele mit Lizenzen aus der EU an

poker-lizenz-iconDie Situation in Österreich machen sich die Online Poker Anbieter zu nutze. Die Räume berufen sich bei ihrem Angebot auf Erlaubnisse und Lizenzen für den Betrieb von Online Poker aus dem EU-Raum, wie der Isle of Man, Irland, Gibraltar oder Malta. Die Server stehen zudem sowieso nicht in Österreich und unterliegen somit auch nicht der österreichischen Rechtsprechung. Laut Gesetzgebung der Europäischen Union dürfen sie ihr Angebot in jedem Mitgliedsstaat offerieren. Dies macht ein rechtliches Vorgehen gegen österreichische Online Pokerspieler extrem schwierig. Bisher ist auch noch kein Fall bekannt, wo ein österreichischer Online Pokerspieler strafrechtlich verfolgt wurde. So macht sich wohl kaum ein Spieler, der aus Österreich auf den großen internationalen Seiten online um Echtgeld pokert Sorgen, dass er gegen das Gesetz verstößt und ihm rechtliche Konsequenzen drohen.

Online Poker in Österreich: win2day.at vs. PokerStars

Die Zahlen der einzig rechtlich legalen Seite, win2day.at, bestätigen dieses Verhalten der Spieler. Dort sind laut Pokerscout.com durchschnittlich maximal 100 österreichische Spieler online. Die meisten Österreicher pokern stattdessen auf Seiten wie PokerStars. Beim größten Anbieter weltweit sind zu jeder Tageszeit mindestens 50.000 Gegner zu finden, oft auch mehr als 100.000. Mehr Pokerspieler bedeuten höhere Gewinne bei den größeren Turnieren, weil auch mehr mitspielen. In unserem PokerStars Testbericht erfahren Sie mehr über den Pokeranbieter.

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Neben PokerStars sind in Österreich auch die Pokerseiten von ursprünglich reinen Sportwetten-Anbietern wie bet-at-home.com oder bwin äußerst beliebt. Diese Glücksspiel-Unternehmen sind zwar in Staaten wie Gibraltar oder Malta gemeldet, stammen aber ursprünglich aus Österreich.

Online Poke Österreich: Steuern, Spielerschutz & Abdeckung

sicherheitDie staatlichen Casinos gehen gegen das nicht regulierte Angebot mit den Argumenten vor, dass sie sich besser um den Spielerschutz kümmern und den Markt alleine abdecken könnten. Doch während es in den Casinos erst ab Einsätzen von fünf Euro losgeht, gibt es in den Concord Card Casinos Einsätze zwischen 50 Cent und fünf Euro. Höhere Limits sind nur auf Nachfrage und selten zu finden. Geringere Einsätze scheinen besser zum Thema Spielerschutz zu passen. Zum Thema Abdeckung entgegnet CCC-Chef Zanoni, dass es in den staatlichen Casinos nur 51 Pokertische gebe und bei seinen Häusern 620 Tische. Die Concord Card Casino verzeichnen allein mit Poker 35.000 Besucher pro Monat.

Bisher war Österreich vor allem bei zahlreichen Poker Profis äußerst beliebt. Da Poker in Österreich als Glücksspiel gilt, egal ob man professionell oder hobbymäßig spielt, haben viele Profis ihren Wohnort nach Österreich verlegt. So müssen sie keine Steuern auf ihre Gewinne zahlen.

Zukunft & Ausblick des Online Poker in Österreich

Dem österreichischen Finanzministerium gehen durch die Anbieter ohne Lizenz viel Steuergelder durch die Lappen. Experten gehen von mindestens 20 Mio. Euro aus. Ein erster Schritt in Richtung Regulierung wurde 2015 veranlasst. Die Online Poker Anbieter müssen seit 2015 Mehrwertsteuer in Österreich zahlen, wenn Spieler aus der Alpenrepublik Echtgeld an einen Pokerraum mit Sitz in EU-Staaten wie Malta oder Gibraltar transferieren.

Doch auf der anderen Seite möchte der Staat Anbieter ohne Lizenz am liebsten durch Internetsperren ausgrenzen. Wie im österreichischen Glücksspielmonopol vorgesehen, sollen nur Anbieter, die alle Bedingungen erfüllen eine Lizenz erhalten und dann unter staatlicher Aufsicht stehen sowie größere Gewinne versteuern müssen. 2019 sollen die privaten Cardrooms dichtgemacht werden. Dann soll nur noch in den Casinos live gepokert werden dürfen. Des Weiteren hat das Finanzministerium das Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaften der Universität Graz mit einer Studie beauftragt, wie man gegen illegale Anbieter am besten vorgehen könnte.

Keine Wettbewerber für Casinos Austria

2015 wurden drei österreichische Casino- und Pokerlizenzen an den Glücksspiel-Konzern Novomatic und die deutsch-schweizerische Kooperation Gauselmann/Casino Baden AG vergeben. Die Casinos Austria legten gegen die Vergabe Einspruch ein und bekamen im Juli 2015 durch das Bundesverwaltungsgericht recht. Novomatic hatte mit den Standorten Prater und Bruck/Leitha zwei der drei Lizenzen erhalten, Gauselmann und Baden hätten sich im Palais Schwarzenberg niedergelassen. Doch die Lizenzen wurde wieder aufgehoben. Wie es aussieht werden die Lizenzen erst einmal nicht neu ausgeschrieben oder die Ausschreibung sogar komplett unter den Tisch fallen gelassen. Damit bleibt Casinos Austria der einzige Casinobetreiber in Österreich mit zwölf Standorten. Mehr als 15 Casinos soll es auf jeden Fall nicht geben. Damit sieht der Gesetzgeber den Bedarf an Glücksspiel- bzw. Pokermöglichkeiten als gedeckt an.