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Bankroll Management

Bankroll Management – Der ultimative Weg zum Erfolg

BankrollManagement

Der richtige und vorrausschauende Umgang mit Geld ist nicht nur im alltäglichen Leben extrem wichtig, sondern auch am Pokertisch. Jeder Pokerspieler hat nur ein gewisses Kapital, welches er für die Spiele an den live und online Pokertischen investieren kann und möchte. Wer zu viel seines Kapitals an den Tischen riskiert, gerät in Gefahr alles zu verlieren und niemals Gewinn zu machen. Ist das Pokerkapital verbraucht, ist womöglich auch die Pokerkarriere beendet. Der verantwortungsbewusste sowie vorausschauende Umgang mit dem Pokergeld wird in der Pokerwelt als „Bankroll Management“ bezeichnet und ist ein wichtiger, unverzichtbarer Teil einer jeden Pokerstrategie. Das Ziel eines guten Bankroll Management ist es, das Risiko zu minimieren, dass das gesamte Kapital verloren geht. Wir erklären wie Bankroll Management funktioniert und warum sich jeder Pokerspieler daran halten sollte.

Bankroll Management im Überblick

  • Auf Varianz vorbereiten
  • Limits – Wann spielt man was
  • aggressives oder konservatives Bankroll Management

Bankroll Management für Varianz im Poker

Poker ist kein reines Glücksspiel. Die Glücksanteile in Pokervarianten wie Texas Hold’em sind so groß, so dass eine relativ hohe Varianz zum Spiel mit dazugehört. Selbst die besten Spieler und Profis müssen von Zeit zu Zeit Downswings ertragen. Diese können auch oft recht lange anhalten. Alle Spieler müssen lernen, mit dieser Varianz umzugehen und ins Bankroll Management einzuplanen. Bei einem schlechten Bankroll Management können die Downswings die komplette Karriere aufs Spiel setzen. Der Spieler braucht genug Puffer auf seinem Pokerkonto, dass er die Downswings überstehen kann. Er muss gut mit seinem Geld haushalten und darf nie zuviel in einem Turnier aufs Spiel setzen. Dabei gibt es folgende Regel: Der Spieler sollte nie mehr als ca. 1% seiner Bankroll in ein Turnier investieren („1 Prozent Regel“).

Welche Limits erlaubt das Bankroll Management?

Auf welchen Limits ein Spieler pokert, ist eine essentielle Frage, die gut überlegt sein will. Spieler begehen oft den Fehler, auf einem falschen Level einzusteigen oder ein Level aufzusteigen, wenn sie eine Zeit lang gewonnen haben. Meistens sind sie aber auf den Aufstieg gar nicht vorbereitet und deshalb auch nicht in der Lage, höhere Level zu spielen. Das Ergebnis ist, dass sie am Ende mehr Geld verlieren, als sie vorher gewonnen haben, weil sie sich in Partien herumtreiben, in denen sie nicht zu suchen haben. Jeder Spieler sollte das Level, welches er spielt nach seiner Bankroll ausrichten. Er sollte das nächsthöhere Limit erst dann in Angriff nehmen, wenn seine Bankroll groß genug ist und er das aktuelle Limit nachhaltig geschlagen hat.

Folgende Größen der Bankroll im Verhältnis zum Limit und zum Buy-in bieten eine Orientierungshilfe:

Bankroll – Limit – Buy-in

weniger als $100 – NL2 (0,01/0,02) – $2

weniger als $250 – NL4 (0,02/0,04) – $4

weniger als $500 – NL10 (0,05/0,10) – $10

weniger als $625 – NL20 (0,10/0,20) – $20

weniger als $1.250 – NL25 (0,10/0,25) – $25

weniger als $2.500 – NL50 (0,25/0,50) – $50

Aber Vorsicht: Auf den höheren Levels steigt auch das Risiko. Der Grund: Die Gegner werden stärker und entsprechend steigt die Varianz. Für Hobby-Spieler, die sich nicht mit Poker ihren Lebensunterhalt verdienen müssen und die noch über andere Einnahmequellen verfügen, muss ein Bankroll Management nicht so streng ausgelegt werden, wie für Poker-Profis.

Bankroll Management: Nicht zu viel – nicht zu wenig

Neben dem Aspekt, dass man bei einem guten Bankroll Management nicht zu viel seines Pokerkapitals einsetzen darf, ist es auch wichtig, nicht zu wenig zu investieren. Es gilt, das Risiko zu minimieren aber auch den Gewinn zu maximieren.

Wer zum Beispiel mit einer Bankroll von 1.200 Dollar Turniere für einen Buy-in von 50 Dollar spielt, gerät in Gefahr, recht schnell einen sehr großen Teil seiner Bankroll zu verlieren. Kommt er dann 12 Turniere in Folge nicht ins Geld, ist die Hälfte des Kapitals weg. Spielt er dagegen nur Turniere für 1 Dollar, verliert er wohl kaum sein gesamtes Geld. Jedoch agiert er dann zu vorsichtig und macht zu wenig aus seinem Kapital.

Varianten Bankroll Management

Beim Bankroll Management gibt es verschiedene Varianten, abhängig von der Risikobereitschaft des Spielers. So kann man seine Bankroll „sehr konservativ“, „konservativ“, „normal“, „aggressiv“oder „sehr aggressiv“ vewalten. Hier geht es um den Spielertyp und seine persönliche Strategie. Entweder er spielt ein Limit mit einer Bankroll bestehend aus vielen Buy-ins (konservative Strategie). Oder er lässt sich nur wenige Buy-ins als Reserve (aggressive Strategie).

Beispiele für aggressives Bankroll Management

Ein Spieler, der sich für ein aggressives Bankroll Management entschieden hat, sollte mindestens zehn Buy-ins für sein Limit in der Hinterhand haben. Das wären bei 400 Dollar 8 Buy-Ins für NL50 oder 16 Buy-Ins für NL25. Damit sollte er höchstens NL25 spielen. Fällt er unter 10 Buy-ins für NL25 zurück sollte er ein Limit absteigen und NL10 spielen. Hat er dann wieder mindestens 15 Buy-ins für das nächste Limit, kann er wieder aufsteigen. Ein Bankroll Management mit nur 10 Buy-ins ist äußerst aggressiv.

Bei Cashgames sind Schwankungen im Bereich von 10 bis 20 Buy-ins keine Seltenheit. Bei einem aggressiven Bankroll Management ist daher ein Abstieg auf ein kleineres Level unbedingt nötig, wenn der Spieler unter 10 Buy-ins fällt. Vorteil des aggressiven Bankroll Managements ist, dass der Spieler schnell in den Limits aufsteigen kann. Es eignet sich für Spieler, die die niedrigen Limits locker schlagen können und sich eine Bankroll für die mittleren Limits aufbauen wollen.

Beispiele für konservatives Bankroll Management

Beim konservativen Bankroll Management hält der Spieler mindestens 30 Buy-ins für sein Level in der Hinterhand. Er steigt erst mit 40 Buy-ins für das nächste Limit auf. Dieses Bankroll Management reduziert die Schwankungen und Limitwechsel sind recht selten. Beim sehr konservativen Bankroll Management liegt die minimale Bankroll für ein Level bei 60 Buy-ins. Die Bankroll zum Level Aufstieg liegt sogar bei 80 Buy-ins.

Hier eine detaillierte Tabelle zu verschiedenen Bankroll Management Arten bei verschiedenen Pokervarianten:

Variante: aggressiv – normal – konservativ

NLHE Full Ring:                   30 BI – 65 BI – 100 BI

NLHE Hold'em 6-Max: 50 BI – 100 BI – 150 BI

FLHE Fullring: 300 BB – 650 BB – 1.000 BB

FLHE 6-Max: 500 BB – 1.000 BB – 1.500 BB

PLO Fullring: 50 BI – 100 BI – 150 BI

PLO 6-Max: 75 BI – 140 BI – 200 BI

Stud: 300 BB – 650 BB – 1.000 BB

MTTs: 60 BI – 150 BI – 250 BI

SnGs: 30 BI – 90 BI – 150 BI

SnGs Turbo: 50 BI – 125 BI – 200 BI

Bankroll Aufbau durch Poker Boni & Rakeback

Unabhängig von der Wahl der Strategie des Bankroll Management sollten spieler vor allem auf zwei Dinge acht geben:

  1. Spielen nur mit Ersteinzahlbonus
  2. Spielen mit Rakeback

 

  1. Neukunden Bonus

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2. Rakeback

Beim Pokerspielen offline sowie online muss man eine Gebühr zahlen, sogenannter Rake. Dieser Rake schmälert den Gewinn. Daher ist es Ratsam immer mit Rakeback zu spielen, sodass man möglichst viel seiner gezahlten Gebühren zurück bekommt.

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