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Online Poker in der Schweiz

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Wie auch in Deutschland oder in Österreich ist Poker in der Schweiz sehr beliebt. Doch in der Schweiz ist der Pokermarkt ebenfalls wie in den deutschsprachigen Nachbarländern nicht reguliert und offiziell dürfen nur staatlich lizenzierte Casinos Live Poker um Echtgeld anbieten. Online gibt es zudem Stand 2016 kein legales Pokerangebot für die Schweizer Pokerspieler. Trotzdem gehen die Pokerfans in der Schweiz regelmäßig über Geräte wie PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets ihrem Lieblingshobby nach. Geschätzte 100 Millionen Franken verspielen die Schweizer jährlich bei ausländischen Online Glücksspielanbietern.

Online Pokeranbieter für Schweizer Pokerspieler:

  • Sichere & legale Pokerseiten
  • Gute Pokerboni für Schweizer
  • Deutschsprachiger Kundendienst
  • Eine Große Auswahl an Turnieren, Cash Games und Sit and Gos

Die Besten Online Poker Anbieter für die Schweiz

Alle europäischen Online Poker Seiten akzeptieren Spieler aus der Schweiz. Bei einigen Anbietern wird Schweizern sogar ein spezieller Kundenservice auf Deutsch und mit kostenloser Hotline geboten. Zudem erlauben einige Online Pokerseiten das Spiel um Schweizer Franken ohne mühselige Währungsumrechnungen und bieten regelmäßig spezielle Turniere für Schweizer Spieler.

Zu den großen und vertrauenswürdigen Online Pokeranbietern, die von der Schweiz aus genutzt werden können, gehören beispielsweise:

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Lotterie- und Spielbankengesetz stammt aus dem Jahr 1923

Die Ursache der rechtlichen Situation in der Schweiz geht auf ein ziemlich altes Gesetz zurück. Das Lotterie- und Spielbankengesetz für Casino Glücksspiele und Poker ist in der Schweiz seit 1923 beinahe unverändert in Kraft. Es erlaubt nur den staatlichen Casinos und den von Kantonen zugelassenen Lotterien das Angebot von Glücksspielen. Laut dem 2016 noch gültigen Geldspielgesetz sind kommerzielle Casinospiele und Pokerturniere außerhalb von konzessionierten Spielbanken auch mit kleinen Einsätzen komplett illegal. Bisher wurden zudem Steuern auf Gewinne aus Lotterien und Sportwetten erhoben, auf Gewinne in einem Casino dagegen nicht.

In der Schweiz gibt es 21 Spielbanken. Diese erzielten 2014 einen Bruttogewinn von über 709 Millionen Franken. Der Trend ist aber stark rückläufig. 2007 waren es noch Bruttospielerträge von über einer Milliarde Franken gewesen. Immer mehr Umsätze wandern schon seit geraumer Zeit ins Internet. 2010 hat das Schweizer Bundesgericht entschieden, dass Poker als Glücksspiel und nicht als ein Geschicklichkeitsspiel einzustufen sei. Trotz dieser Regelung spielen viele Schweizer Zocker weiterhin bei internationalen Pokerseiten online, die Spieler aus der Schweiz akzeptieren.

Online Poker Schweiz: Gesetzeslage

poker-bezahlung-iconIn der Schweiz wird der Anbieter von Onlinepoker bestraft. Der Strafandrohung unterliegt der Spieler zwar nicht. Er hat aber damit zu rechnen, dass von ihm investierte oder gewonnene Gelder bei einem Strafverfahren gegen den Anbieter eingezogen werden können. Offiziell ist das Echtgeldspiel beim Online Poker somit nicht gestattet, aber es wird auch nichts dagegen unternommen, dass internationale Pokerseiten 2016 den Spielern innerhalb der Schweizer Grenzen Echtgeldpoker anbieten.

Somit ist Online Poker in der Schweiz zwar nicht strafbar, aber die Spieler bewegen sich wie in Deutschland oder in Österreich in einer rechtlichen Grauzone. Das Gute ist: Keine Behörde ermittelt gegen Online Poker Spieler. Zudem gibt es keinen Präzedenzfall des rechtlichen Verbots internationaler Internet Pokerräume. Daher besteht keine Gefahr, dass die Online Poker Spieler in der Schweiz für ihre Echtgeld-Aktivitäten auf den Seiten strafrechtlich verfolgt werden. Jeder Schweizer Poker Fan kann bedenkenlos seinem Lieblingshobby nachgehen.

Online Poker Schweiz: Steuern

Schweizer Online Pokerspieler müssen auf alle Gewinne Steuern bezahlen, wobei es auch keine Rolle spielt, ob man sich zur Zeit des Gewinnes in der Schweiz befindet. Die Steuern müssen auf den gewonnenen Betrag gezahlt werden. Hier handelt es sich normalerweise um etwa 35 Prozent.

Neuregelung Online Poker Schweiz vom Oktober 2015

Im März 2012 hatten die Schweizer Bürger für eine Totalrevision des Lotterie- und des Spielbankengesetzes gestimmt. Ende Oktober 2015 präsentierte Justizministerin Simonetta Sommaruga dann den fertigen Entwurf des neuen Geldspielgesetzes. Das neue Gesetz soll das Spielbankengesetz vom 18. Dezember 1998 sowie das veraltete Lotteriegesetz vom 8. Juni 1923 ablösen.

Mit dem neuen Entwurf sollen alle Spielgewinne steuerfrei werden. Zudem sollen Geldspiele im Internet erlaubt werden. Die konzessionierten Spielbanken sollen in Zukunft die Online-Glücksspiele anbieten. Ausländische Anbieter sollen gesperrt werden. Damit blieben die Umsätze im Inland. Allerdings wird die Einkommensteuer weiterhin auf Lotterien und Sportwetten erhoben. Darüber hinaus sollen die Steuern aus Glücksspielen für wohltätige Zwecke in den Bereichen Kultur, Soziales und Sport verwendet werden.

Poker um kleine Einsätze auch außerhalb von Casinos möglich

Zudem sollten Poker- und andere Geldspielturniere mit kleinen Einsätzen und kleinen Gewinnmöglichkeiten auch außerhalb von Casinos erlaubt werden. Was genau mit „kleinen Einsätzen“ gemeint ist, ist noch nicht klar. Die maximale Höhe der Einsätze und der Teilnehmer sollen vom Bundesrat festgelegt werden. Auch möchte die Schweizer Regierung mit dem neuen Gesetz gegen Spielsucht, Geldwäsche und Wettmanipulation vorgehen.

Zudem soll eine neue Gaming-Regulierungsbehörde mit Vertretern bestehender regionalen Glücksspielaufsichtsbehörden geschaffen werden. Diese Regulierungsbehörde wird für die Lizenzerteilung verantwortlich sein. Ob mit der Regulierungsbehörde doch auch Lizenzen an internationale Anbieter vergeben werden und die Bewohner in der Schweiz dann auch gegen Spieler weltweit pokern dürfen oder die neun Millionen Einwohner des Landes nur untereinander spielen dürfen, ist noch nicht klar. Eine ausführliche Liste aller Online Poker und Casinoanbieter in der Schweiz findet man auf onlinecasinosschweiz.com.

Werden ausländische Anbieter gesperrt?

Für große Diskussionen sorgte die Sperre ausländischer Anbieter. Die interkantonale Lotterie- und Wettkommission Comlot und die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) sollen schwarze Listen mit illegalen ­Anbietern führen. Die rund 300 Schweizer Internetprovider könnten dazu verdonnert werden, ausländische Seiten für Schweizer Spieler unzugänglich zu machen. Wer gegen das Gesetz verstoße, riskiert dann Geldbußen von einer halben Million Franken und bis zu fünf Jahre Haft.

Doch auch wie in anderen Ländern ist so eine Sperre extrem schwer umzusetzen. Immer wieder werden neue Seiten von Glücksspiel-Anbietern gestartet und auch das Umgehen so einer Sperre ist mit etwas Können am PC möglich. Telekommunikations-Experten sind gegen die Sperren, da sie das Grundrecht der Informationsfreiheit beschneiden sowie der Philosophie und Funktionsweise eines freien, offenen Internets widersprechen.

Reaktionen auf das neue Online Poker Gesetz in der Schweiz

Die Reaktion der Schweizer Spielbanken auf das neue Gesetz war gespalten. Einerseits begrüßte die Casino Branche die Vorlagen. Andrerseits bestehe immer noch Korrekturbedarf: Das Spielangebot müsse ausgeweitet werden, die Online-Bestimmungen sollten so schnell wie möglich in Kraft gesetzt werden und das illegale Geldspiel müsse wirksam bekämpft werden können. Spielbanken dürften auch künftig nicht sämtliche in der Schweiz zulässigen Spiele anbieten. Insbesondere dürften sie keine Geschicklichkeitsspiele durchführen und im Auftrag der Lotteriegesellschaften keine Lotterieprodukte und Sportwetten verkaufen.

Für eine Doppelmoral sorgt zudem die Tatsache, dass Anbieter auf der einen Seite mit dem Spielerschutz argumentieren und andrerseits das eigene Spielangebot ausbauen und attraktiver machen wollen. Die große Frage ist auch, ob die Schweizer Anbieter für die zahlreichen Online-Glücksspieler eine ebenbürtige Spieleauswahl wie die Größen der Branche bereitstellen können. Die neue Gesetzesvorlage kann auf jeden Fall frühestens 2019 in Kraft treten.